Jack White gilt als einer der erfolgreichsten deutschen Musikproduzenten. Er schrieb Lieder u. a. für Tony Marshall („Schöne Maid“), Jürgen Marcus („Eeine neue Liebe ist wie ein neues Leben“), Roberto Blanco („Heute so, morgen so“), Andrea Jürgens („Und dabei liebe ich Euch beide“), Lena Vvalaitis („So wie ein Regenbogen“) und Hansi Hinterseer. Auch mit bekannten ausländischen Künstlern arbeitete er zusammen. So war er als Produzent von Paul Anka, Eengelbert, Tony Christie und David Hasselhoff auch international erfolgreich und erklomm sogar die Top Ten der US-Charts mit den Welthits „Gloria“ und „Self Control“, gesungen von Laura Branigan.
Sein Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit. „Vom Zeitungsjungen zum Millionär“ war eine der vielen treffenden Schlagzeilen, mit denen die Biographie von Jack White einmal überschrieben wurde. Als Sohn eines Metzgers in Köln geboren, hatte er in seiner Jugend zahlreiche Jobs um seine alleinstehende Mutter zu unterstützen. Zum ersten Mal Karriere machte Jack White als Fußballspieler, unter anderem war er als Profi beim PSV Eindhoven engagiert. Die Musik war schon immer sein Hobby. Immer wieder mal brachte er eine Schallplatte auf den Markt, allerdings ohne nennenswerten Erfolg. Erst als er in das Lager des Produzenten wechselte ging seine Laufbahn stetig steil bergauf.
Wir vom Trendguide haben mit dem sympathischen Produzenten gesprochen:
TG: Herr White, Ihre Biographie liest sich ja sehr interessant. Hätten Sie sich je träumen lassen, dass Sie einmal als einer der erfolgreichsten Musikproduzenten überhaupt bekannt sein werden?
JW: Nein, das schienen schier unerfüllbare Träume zu sein.
TG: Wenn Sie so zurückblicken, an welche Eerlebnisse erinnern Sie sich am liebsten? Was war Ihrer Meinung nach Ihr wichtigster/größter Erfolg?
JW: a) Mein erster Millionenhit „Schöne Maid“, der mein ganzes Leben verändert hat. b) Meine beiden Nr. 1 Hits in den USA („Gloria“ und „Self Control“). Es gibt nichts Größeres!
TG: Seit einigen Jahren haben Sie in Kitzbühel auch eine Art Heimat gefunden. Was gefällt Ihnen so besonders gut hier?
JW: Die Menschen, das Flair der Innenstadt, die gemütlichen Restaurants und Hütten, die klare Luft, die Nähe zu München, unsere Freundschaft mit „Rosi“.
TG: Einer Ihrer neuesten Coups ist Ihnen ja erst kürzlich mit der Veröffentlichung einer CD von Rosi Schipflinger (die singende Wirtin) gelungen. Wie hat sich das ergeben?
JW: Sie ist eine Freundin. Sie kann singen. Und nach 20 Jahren „Kitzbühel-Lied“ war ein neuer Evergreen mehr als überfällig.
TG: Auf was dürfen wir uns in Zukunft von Ihnen freuen? Sie sind ja nicht nur am Musiksektor sehr erfolgreich?
JW: Mein neues Schallplattenlabel „Gloriella Music“ mit bereits zehn tollen Künstlern, das schon im Februar mehr Umsatz gemacht hat als meine alte Firma.
TG: Gibt es irgendeinen Künstler mit dem Sie unbedingt noch zusammenarbeiten oder einen Traum, den Sie gerne noch realisieren wollen?
JW: Mein alter Traum „Barbara Streisand“ wird sich wohl nicht mehr erfüllen, aber ich bin deshalb nicht traurig, denn ich muss niemandem mehr was beweisen.
TG: Was wünschen Sie sich persönlich für Ihre Zukunft?
JW: Weiterhin Gesundheit, weiterhin Harmonie in der Familie und weiterhin gute Freunde.
TG: Herr White, herzlichen Dank für das Gespräch. |