Der Wein und dessen Produkte sind Dreh- und Angelpunkte seiner Werke. Vielleicht ein Grund, warum Fritz Galls Skulpturen, Bilder und Oobelisken den Betrachter magisch in ihren Bann ziehen.
Es sind faszinierende Gestalten, die immer häufiger öffentliche Plätze prägen. Als dezenter und dennoch attraktiver Blickfang finden sie Einzug in viele private Gärten. Die „Weinskulpturen“ von Künstler Fritz Gall haben trotz ihrer Modernität und Kreativität ein hohes Maß an Bodenständigkeit in sich. Kein Wunder, bilden doch Rebstöcke, Reben, Fassreifen und -dauben, Weingartendraht, Weinflaschen, aber dominant auch der glänzende Edelstahl der Weintanks, die Grundlage dieser Kunstwerke.
Dabei hat Fritz Gall auch seine Liebe zum Tafelbild entdeckt. Was sich erdig und farbig auf der Leinwand präsentiert, hat seine Wurzeln auch hier unverkennbar in wein-sinniger Gestaltungsfreude: Galls Lößbilder porträtieren bekannte Weinsorten, setzen bestimmte Geschmacksrichtungen in Struktur und Farbigkeit um.
Längst haben die Kunstschöpfungen Fritz Galls auch die Grenzen Österreichs überschritten: Ausstellungen und Auftragswerke führten nach Deutschland, der Schweiz und immer wieder nach Italien. Auch in Kitzbühel erfreuen sich seine Kunstwerke größter Beliebtheit. Sowohl im Stadtpark (ein Geschenk des Landes Niederösterreich), als auch auf Hochkitzbühel zieren seine Skulpturen die Landschaft. Als Fritz Gall vor zehn Jahren auch noch seine Frau in Kitzbühel heiratet, war seine Liebe zu unserer Stadt besiegelt. Zuletzt war er etwa in den wunderbaren Räumlichkeiten der Capitalbank zu Gast, wo seine Kunstwerke die zahlreichen Besucher aufs Neue faszinierten. |