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Vertrauen in die Hausbank
Verunsicherung an den globalen Finanzmärkten
Die Situation an den globalen Finanzmärkten sorgt anhaltend für Verunsicherung. Die so genannte „Schuldenkrise“ findet sich beinahe täglich in den Schlagzeilen und der „Europäische Stabilitätsmechanismus“ (ESM) wurde in den vergangenen Monaten europaweit heftig diskutiert.
Tirolerinnen und Tiroler interessiert und in Sorge
Vor diesem Hintergrund hat die Sparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Tirol das Marktforschungsinstitut GfK Austria wie schon in den vergangenen Jahren beauftragt, die Tiroler Bevölkerung nach ihrem Vertrauen in die Banken zu befragen. Und das Ergebnis zeigt, dass die Vertrauenswerte durchaus unter den negativen Schlagzeilen und der latenten Unsicherheit leiden.
Tiroler Banken liegen vor den Banken im Allgemeinen
So hat etwa die Bewertung der Banken im Allgemeinen mit einem Schnitt von 2,95 nach Schulnotensystem eine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr (2,75) mit sich gebracht − 2008 lag dieser Wert noch bei 2,40. Deutlich besser schneiden die „eigenen Banken“ bei den Befragten ab. Auch hier hat sich der Mittelwert in Anbetracht der Umstände erwartungsgemäß gegenüber dem Vorjahr von 1,96 auf 2,22 verschlechtert, liegt damit aber klar besser als der Wert der Gesamtbranche. Das zeigt, dass das Vertrauen in die eigene Hausbank noch immer wesentlich ausgeprägter ist, als jenes in das Bankensystem im Allgemeinen. Das heißt, dass die Tirolerinnen und Tiroler der eigenen Bank sehr vertrauen.
Direktor Franz Stöckl
Mitglied im Bezirksausschuss
der Wirtschaftskammer Kitzbühel
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