Wirtschaftskommentar Monika Kober, Mitglied im Bezirksausschuss der WK Tirol |
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Zeit für einen Umbruch
Weihnachtshoffung trotz allen Krisensignalen
An dieses neue Jahrtausend haben wir uns allmählich gewöhnt und trotzdem, wenn wir zum Jahresende innehalten und Politik, Finanzwelt und gesellschaftliche Entwicklungen reflektieren, dann befinden wir uns in einem großen Umbruch. Korruption, Überschuldung, Spekulation mit Steuergeldern, Menschen die ausgebeutet werden und für Billiglöhne produzieren oder transportieren, ein enorm hohes Leistungstempo und ein Überfluss an Konsum geben uns schwer zu denken. Wir können die komplexen Verwaltungsstrukturen kaum mehr überblicken, kämpfen mit Überregulierung und wünschen uns dazu sehnlichst die notwendigen Veränderungen. Die Situation muss leider erst ziemlich schlimm werden, bevor sich etwas verbessert. Doch das ist meine Weihnachtshoffnung, allen Krisensignalen zum Trotz.
Energie sammeln für unser Unternehmertum
Kurz vor Beginn des neuen Jahres brauchen wir zarten Optimismus damit wir neue Energie sammeln und uns für unser Unternehmertum mit Tatkraft und Mut weiter einsetzen. Wir können etwas verbessern und bewegen, wenn wir achtsam sind. Geldgier, überzogenes Prestigedenken und verzweigte hierarchische Strukturen beeindrucken vor allem die junge Generation nicht. Vielleicht ist sogar das Parteiensystem in der jetzigen Form bald nicht mehr brauchbar. Aufgeschlossenheit, maximale Transparenz und Sachinhalte können überzeugen. Wir wollen wissen was wir essen, wie unsere Kleidung hergestellt wird, was gewählte Interessensvertreter tun und was mit dem Steuergeld passiert. Mein Respekt gilt all jenen, die sich trotz schwierigen Vorzeichen engagieren und für ein politisches Amt einsetzen, das zeugt von Mut und Idealismus meint
Monika Kober
Mitglied im Bezirkausschuss der
Wirtschaftskammer Kitzbühel |
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